Airbus – P8GR – FAQ Bereich

Stand: 13. März 2019 FAQ — “Frequently Asked Questions”

Die hier niedergeschrieben Informationen beziehen sich in der Regel auf die Pagerkonfigurationen der Feuerwehren der Stadt Hirschhorn am Neckar und sind unter Umständen nicht allgemeingültig.

P8GR - Technische Fragen

Alarm akzeptieren / abweisen?
Bereits heute werden die Rückmeldungen in der Leitstelle als auch im Alarmmonitor des jeweiligen Feuerwehrgerätehauses ausgewertet. “Akzeptieren / abweisen” sind die einzigen Möglichkeiten einen Alarm am Pager zu quittieren. Die Leitstelle sieht keine Namen nur Personalnummern und gibt die Personalnummern mit der Rückmeldung direkt in dem FDS Report mit an das Verwaltungsprogramm Florix.
Der Alarmtext (Callout)

Es erscheint die alarmierte Einheit, das Alarmstichwort und ggf. der Einsatzort. Der Text ist auf 100 Zeichen begrenzt.

Führt der P8GR eine automatische Rückmeldung durch?

Der Pager ist technisch in der Lage bei nicht beantworten automatisch eine Rückmeldung zu senden. Aktuell ist diese Funktion jedoch noch nicht programmiert.

Gibt es andere Alarmtöne für den P8GR?

Der Pager kann bis zu 25 verschiedene Tonfolgen von sich geben. Für die Stadt Hirschhorn wurde ein Alarmton für alle Alarmstufen (Schweregrade) festgelegt. Dieser kann pro Benutzer  bei berechtigtem Bedarf geändert werden. Dazu ist das Supportformular auszufüllen und abzusenden.

Töne des P8GR als YouTube Video

Ein weiteres Video auf YouTube

Gibt es eine Bedienungsanleitung für den P8GR?

Ja, die Bedienungsanleitung wurde bei der P8GR-Ausgabe mit ausgegeben. Hier gibt es eine ausführliche P8GR_Bedienungsanleitung.

Gibt es eine Gewährleistung bei den P8GR?

Die Gewährleistung beträgt drei Jahre. Enddatum ist bei den Digitalfunkbeauftragten zu erfragen. Im Bedarfsfall werden auch Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Hersteller durchgesetzt.

Gibt es weitere Hüllen / Taschen für den P8GR?

Ja, es gibt auf dem freien Markt bereits diverse Taschen und Hüllen. Modelle und Versionen von einigen Taschen können beim Digitalfunkbeauftragen angefragt werden. Die Beschaffung außerhalb der Standardtasche geht zu Lasten des Nutzers.

Gibt es zu dem P8GR eine Ladeschale?

In Hirschhorn wird jeder P8GR mit einer Ladestation (Homestation) ausgegeben. Die Homestation dient nicht nur zum Laden des Pagers, sondern verfügt auch über eine eigene Antenne. Hierdurch kann der Empfang im Gebäude stark verbessert werden.

Gibt es zu dem P8GR einen Displayschutz?

Ja, diese Displayschutzfolie muss allerdings über die Wehrführung angefordert werden. Die Folie ist nicht zwingend für den Schutz des Displays notwendig. Die Folie bietet einen leichten Grundschutz aber keinen umfassenden Schutz für das Tragen des Pagers bei handwerklichen Berufen. Hier gibt es spezielle Hüllen und Taschen für den P8GR.

Hat der P8GR eine Empfangsanzeige?

Ja, im Display des P8GRs, unten links befindet sich die Empfangsanzeige, ähnlich wie beim Mobiltelefon. Erst wenn selbst die Antenne durchgestrichen ist, hat der P8GR keine Funkversorgung mehr, sodass keine CallOuts (Alarme) mehr empfangen werden können.

Eine weitere Anzeige für die ausreichende Tetra-Funkversorgung wird in der Mitte des Displays angezeigt. Wird dort „Dein Name“ (oder default BOS-Netz) angezeigt, ist der Pager im Digitalfunknetz eingebucht. Erscheint dort „Kein Dienst“ ist eine Kommunikation mit dem Digitalfunknetz vom Pager zur Basisstation im „großen Netz“ (TMO) nicht möglich. Dies mal grundsätzlich.

Allerdings gibt es auch eine „Falle“, der P8GR zeigt regulär Funkversorgung an, kann aber nicht alarmiert werden, weil vielleicht die Basisstation keine Verbindung mehr zum DXT hat und somit autark arbeitet. Die Drahtgebundene Anbindung der TBS ist ggf. unterbrochen. (Oder ein andere Fehler ist aufgetreten)

Der Benutzer kann diesen Zustand nur durch zwei Symbole in der oberen Statusleiste des Pagers erkennen: Eine Antenne in eckigen Klammern und ein aufgeschlossenes Schloss.

Die Antenne in Klammern ist leider nicht in der Bedienungsanleitung zu sehen, das aufgeschlossene Schloss weist auf die unverschlüsselte Luftschnittstelle hin (letztes Symbol in der Anleitung).

Ist dies der Fall, bitte eine Supportmeldung mit Standort und Uhrzeit senden, am besten ein Bild des Displays.

 

Workaround und zusätzliche Information für die Fachverantwortlichen:

Nehmen wir an, es sind ein paar Pager ordnungsgemäß in einer TBS eingebucht und Bodo mit dem Bagger rückt an.

In dem Moment, wo die Zelle in den Rückfallmodus geht, versuchen die Pager kurzzeitig eine andere TBS mit Netzanbindung zu finden und sich dort einzubuchen.

Einige werden es vielleicht schaffen, wenn sie zu diesem Zeitpunkt eine verwertbare Nachbarzelle sehen, andere wiederum nicht.

Die Pager, die es nicht beim ersten Versuch schafften, bleiben definitiv in der Rückfallzelle gefangen und sind nicht alarmierbar.

Dieses Verhalten liegt in der Firmwareversion 7.82-0/1 und wird von Airbus hoffentlich mit dem nächsten Release behoben (sie müssen es machen, sonst bekommen sie die Firmware nach den IoP-Richtlinien nicht mehr zertifiziert).

Die einzige und auch von Airbus empfohlene Maßnahme ist derzeit, in der Konfiguration den Parameter „Teilnehmereinstellungen/Klasse-1-Registrierung deaktivieren“ auf deaktiviert zu stellen.

Dann meidet der Pager alle Rückfallzellen (da sie sich zwangsläufig im unverschlüsselten Modus befinden).

Erst dann kann der Benutzer sicher sein, dass wenn sein Name auf dem Display steht, er auch alarmierbar ist.

Für die Feuerwehren der Stadt Hirschhorn wird es zeitnah ein Update mit dieser Einstellung geben.

Hat der P8GR eine Tastensperre?

Ja das Gerät hat eine Tastensperre. Diese ist auch per Standard gesetzt. Unter Einstellung können die automatische Tastensperre und die Zeitverzögerung eingestellt werden. Mit MENÜ dann EIN/AUS wird die Tastensperre wieder aufgehoben.

Hat die Homestation einen Schaltkontakt, Relaisausgang?

Die Homestation hat eine USB Typ-A Buchse, die bei einem Alarm eingeschaltet wird. Hier kann eine USB-Lampe eingesteckt werden, die bei einem Alarm mit Strom versorgt wird. Der USB-Anschluss wird auch beim Einstecken des Pagers kurz eingeschaltet.

Des Weiteren hat die Ladestation einen potentialfreien Kontakt, der bei einem Alarm geschlossen wird. Dieser wird jedoch beim Einstecken des Pagers nicht geschaltet. Bei dem Anschluss muss die Polarität beachtet werden! Laut Anleitung hat der elektronische Schaltkontakt ein Schaltvermögen von 30V und 1A.

Ist der P8GR lauter als die analogen FME?

Die Alarmlautstärke des P8GR kann man mit den Swissphone Quattro Funkmeldeempfängern vergleichen. Auch hier kommt es auf die Wahl der Lautstärke und auch auf den Alarmton an.

Kann der P8GR geortet/ lokalisiert werden?

Nein, der P8GR von Airbus kann nicht geortet werden. LIP-Abfragen werden nicht beantwortet.

Der Airbus P8GR besitzt kein GPS Modul.

Kann der P8GR SDS Nachrichten empfangen?

Ja. Allerdings hat der P8GR hat eine interne Liste in jener sich die zugelassenen ISSI Nummern der Alarmgeber und SDS Sender befinden.*

Um einen P8GR auszulösen oder eine SDS an diesen zu senden muss die ISSI Nummer des Alarmgebers/ SDS Senders im P8GR hinterlegt sein.

*Gilt für die Standardeinstellung, „Kontrolle zulässige Nummern“ muss auf aktiv stehen. Ist diese Option deaktiviert kann jede ISSI diesen P8GR auslösen und auch SDS an diesen senden. Das Deaktivieren dieser Funktion ist nicht empfohlen!

Kann der P8GR von jeder Stelle ausgelöst/ alarmiert werden?

Nein. Mit den vorgegebenen Parametern ist dies nicht möglich.* Der P8GR hat eine interne Liste in jener sich die zugelassenen ISSI Nummern der Alarmgeber befinden.

Um einen P8GR auszulösen muss die ISSI Nummer des Alarmgebers im P8GR hinterlegt sein. Dies gilt auch für den Empfang von SDS Nachrichten.

* Gilt für die Standardeinstellung, „Kontrolle zulässige Nummern“ muss auf aktiv stehen. Ist diese Option deaktiviert kann jede ISSI diesen P8GR auslösen und auch SDS senden. Das Deaktivieren dieser Funktion ist nicht empfohlen!

Kann ein Einsatzabbruch an den P8GR gesendet werden?

Der Tetra-Alarm (Callout) unterscheidet verschiedene Schweregrade der Alarmnachricht. Grundsätzlich ist dies möglich, der Text auf dem P8GR sollte daher bei jedem CallOut richtig gelesen werden.

Kann ich den P8GR zerlegen, auseinanderbauen?

Nein! Das eigenständige Zerlegen des P8GR ist ausdrücklich untersagt! Selbst bei dem Versuch der eigenmächtigen Zerlegung des P8GR erlischt die Garantie, sowie Gewährleistung. Für Reparaturaufträge sowie Supportmeldungen steht ein entsprechendes Formular zur Verfügung. Wer durch eine eigenmächtige Zerlegung des P8GR eine vorzeitige Löschung der Garantie und Gewährleistung verursacht, trägt die Kosten einer Neuanschaffung.

Für den Fall, dass ein P8GR tatsächlich defekt ist und repariert werden muss, stehen Ersatzgeräte für die direkte Ausgabe bereit!

Kann man den P8GR selbst programmieren?

Nein, die Programmierung der Pager erfolgt zentral nur durch den Digitalfunkbeauftragten der Stadt Hirschhorn. Dieser nimmt die nötigen Einstellungen vor und gibt ein Update für den Pager über das Internet frei. Dieses Update kann dann von dem Endanwender an einer Updatestation in den Feuerwehrhäusern auf den P8GR gespielt werden. Hierfür muss der Pager mit dem entsprechend eingerichteten Computer verbunden und über den HomeClient mit den Daten synchronisiert werden. Ansprechpartner für schnell notwendige Updates sind T. Thommes, J. Beisel und T. Schlander.

Können mit dem HomeClient mehrere P8GR gleichzeitig aktualisiert werden?

Ja, es besteht die Möglichkeit mehrere P8GR gleichzeitig upzudaten. Die Begrenzung liegt hier an der Hardware, also dem PC mit dessen verfügbaren USB Ports. Dafür müssen zuvor alle dafür genutzten COM-Ports im HomeClient angelegt sein.

Folgendes Vorgehen hat sich bewährt: Alle P8GR per USB an den PC anschließen, erst dann den HomeClient starten und die Aktualisierung abwarten. 

Neustart nach einem Update?

Es ist sehr wichtig, den Akku konsequent nach einem Update am Home-Client kurz zu entfernen, das reine „Neustarten“ bringt oft nichts, insbesondere wenn Gruppenfilter und/oder Subadressen neu programmiert wurden.

Wenn nur neu gestartet wird, sind die meisten Pager nur über eine ISSI-Alarmierung auszulösen, nicht aber über eine Gruppenalarmierung!

Verfügbar / nicht verfügbar, muss ich den Status ändern?

Ja, der Status ist der jeweiligen aktuellen Verfügbarkeit der Einsatzkraft anzupassen. Die taktische Verfügbarkeit hat nichts mit der Rückmeldung bei einem Callout (Alarm) zu tun. Steht der P8GR auf nicht Verfügbar erhält er weiterhin Alarme. Die taktische Verfügbarkeit gibt nur einen Blick auf die ungefähre Anzahl verfügbarer Einsatzkräfte direkt im Gerätehaus! Senden der taktischen Verfügbarkeit durch die Einsatzkraft immer mind. alle <72h

Was bedeutet das “e” vor der Akkustandanzeige?

Der eingeschaltete Eco Energy Modus wird mit einem „e“ bei dem Akku-Symbol angezeigt. Dieser schaltet sich automatisch ein und aus. Ein manuelles Eingreifen ist nicht möglich.

Was ist bei der Homestation zu beachten?

Es wird empfohlen, nur das mitgelieferte Netzteil zu verwenden. Ansonsten kann u.U. die Antennenleistung reduziert sein. Beim Einsetzen ist die Handlungsanweisung des Herstellers zu beachten. Möglichst den P8GR waagerecht einsetzen. Andernfalls kann der Antennenkontakt schaden nehmen. Für das Entriegeln hat die Station rechts und links einen Knopf. Beide müssen gedrückt werden. Einfach entnehmen, wie beim Quattro, führt zu Beschädigungen der Haltenasen.

Was ist das für ein Gewinde an der Oberseite des P8GR?

Bei dem Gewinde handelt es sich um ein M3 Gewinde für mögliche waagerechte Gürtelclips, die jedoch derzeit noch nicht zur Verfügung stehen. Bei Auslieferung ist auf dem Gewinde ein Gummipropfen.

Was passiert, wenn ich bei einem Alarm gerade nicht in der Nähe des P8GR war?

Der Alarm wird noch eine weitere Stunde alle 10 Sekunden signalisiert.

Was passiert, wenn ich bei einem Alarm kein Empfang hatte?

Der Alarm wird in kurzen Abständen mehrmals hintereinander von der Leitstelle ausgesendet. Wird dieser beim ersten Mal nicht empfangen, kann der Alarm beim zweiten oder beim dritten Mal empfangen werden. Wird der Alarm beim ersten oder beim zweiten Aussenden empfangen, so wird dieser Alarm nicht nochmal ausgewertet und angezeigt.

Welche Fehler kann ich mit dem P8GR machen?

Grundsätzlich kann man keine Bedienfehler mit schwerwiegenden Folgen machen. Es sollte immer das Benutzerprofil 1 gewählt sein, auf Weisung kann auch z.B. das Funkwerkstatt-Profil geschaltet werden. Abschalten des Alarmtons (Lautlos) verhindert eine laute Alarmierung, der Pager vibriert nur noch bei einem Alarm. Stellt man unter dem Audioprofil „Allgemein“ (Standard) mit den Pfeiltasten die Lautstärke der Warntöne auf 1-5, so signalisiert der P8GR Alarme mit Ton.

Wie groß ist der Alarmierungsbereich?

Der Alarmierungsbereich reicht bis etwa 20 km um den Landkreis Bergstraße. Ebenso weit reicht der DXT Bereich in das Badische. Je nach Standort der Basisstationen kann diese Distanz etwas variieren.

Wie groß ist der P8GR?

Der P8GR hat die Maße 98 mm x 60 mm x 22 mm und ist somit etwa so groß wie der Motorola BMD. Das Gewicht liegt bei 145gr.. Dies liegt daran, dass es sich nicht nur um einen Empfänger, sondern auch um einen Sender handelt, dass ein aktives Paging erlaubt. Aktives Paging bedeutet, dass man bei einem Alarm eine Rückmeldung geben kann, ob man zum Einsatz kommt oder verhindert ist.

Wie hört sich der P8GR an?

Der Pager kann bis zu 25 verschiedene Tonfolgen von sich geben. Für die Stadt Hirschhorn wurde ein Alarmton für alle Alarmstufen (Schweregrade) festgelegt. Dieser kann pro Benutzer  bei berechtigtem Bedarf geändert werden. Dazu ist das Supportformular auszufüllen und abzusenden.

Töne des P8GR als YouTube Video

Ein weiteres Video auf YouTube

Wie ist die Trageweise des P8GR?

Der Pager kann vertikal und horizontal am Gürtel getragen werden. Es wird grundsätzlich empfohlen eine passende Gürteltasche für den Schutz zu verwenden. In der Erstausstattung wird eine Gürteltasche mitgeliefert.

2018-01-16_Handhabungshinweis_Nutzen_des_Pagers_in_der_Gürteltasche_v01

Wie lang ist die Akkulaufzeit?

Wenn man sich in einem gut versorgten Gebiet befindet, hält der Akku problemlos zwei Tage (ca. 40…50 Stunden). In schlecht versorgten Gebieten versucht sich der Pager immer wieder mit den Basisstationen zu verbinden (ähnlich wie ein Mobiltelefon). Dies führt dazu, dass der Akku nur etwa 1 1/2 Tage (ca. 30 – 36 Stunden) durchhält. Hinweis: Da es sich um ein aktives System handelt, ist die Laufzeit nicht mit einem analogen Melder vergleichbar. „Eco Energy“ wurde neu eingeführt. Hierdurch soll nun eine Akkulaufzeit von bis zu 60 Stunden erreicht werden. Der eingeschaltete Eco Energy Modus wird mit einem „e“ bei dem Akku-Symbol angezeigt.

Wie zuverlässig sind die P8GR?

Die Pager haben sich seit der Einführung Q1/2017 als sehr zuverlässig erwiesen. Im direkten Vergleich haben die Pager ausgelöst, wo auch analoge FME Probleme hatten. Auch wenn die Pager an einigen Orten „kein Dienst“ signalisieren, heißt es nicht, dass dort die analogen Funkmeldeempfänger besser funktioniert hätten (dort wurde es nur nicht angezeigt). Durch die Anzeige hat man jedoch die Chance seinen Pager so zu positionieren, dass der Empfang gegeben ist. Zuhause wird grundsätzlich die Nutzung der Heimladestation empfohlen.

Wofür ist der USB Anschluss an der Heimladestation?

An diesem USB Anschluss kann eine USB LED Lampe angeschlossen werden. Diese wird bei einem Alarmeingang eingeschaltet. Der P8GR muss sich dafür natürlich in der Heimladestation und am Stromnetz befinden. Die angeschlossene USB Lampe kann auch manuell an der rechten Seite der Heimladestation ein und aus geschaltet werden. 

P8GR - Bekannte Meldungen & Probleme

Abnutzung der Tasten am P8GR!

Es kommt darauf an, wie oft der Pager darüber bedient wird, es gibt Unterschiede zum Beispiel bei der Häufigkeit der Nutzung. Im Rettungsdienst, als Beispiel, ist die Abnutzung in der Regel wesentlich stärker als bei einer Feuerwehr.

Dann kommt es darauf an, wie lange der P8GR bereits im Umlauf ist. Sollte, trotz nicht all zu langer Zeit, die Abnutzung stärker als erwartet sein, bitten wir um eine Mitteilung über das Supportformular. Sind die Tasten defekt, so sollte dies über das Supportformular mit samt Bild im Anhang gemeldet werden.

Akkuclip gebrochen!

Es gibt zwei Varianten dieses Defekts. Einmal ist der Clip gebrochen, welcher den Akku am P8GR hält (hier rot) und zum Zweiten gibt es das Problem, dass die Nasen am Akku abbrechen. Auf der gegenüberliegenden Seite des hier rot eingekreisten Clips. In beiden Fällen bitte eine Supportmeldung versenden.

Der P8GR hat in der Heimladestation keinen Empfang mehr!

Der Pager ist immer waagerecht einzusetzen, andernfalls bricht der Antennenkontakt in der Heimladestation ab. Dann hat der P8GR in der Heimladestation keinen Empfang mehr. Ist hier ein Defekt eingetreten, bitte das Supportformular benutzen.

Der P8GR hat keinen Empfang!

Ist der Standort des P8GR während der Prüfung auf Empfang für schlechte Funkversorgung bekannt? Wurde im Gebäude die Heimladestation verwenden?

Sollte die Vermutung bestehen, dass der P8GR technisch nicht richtig funktioniert, bitte umgehend das Supportformular unter Angabe der Lokation ohne Empfang benutzen. Der Digitalfunkbeauftragte kann den P8GR direkt auslösen. Dies kann über die ISSI Nummer geschehen oder über das eigens eingerichtete Funkwerkstatt-Profil auf dem P8GR. Schaltung des Benutzerprofil 4 auf dem P8GR nur nach Weisung!

Der P8GR lässt sich nicht in die Heimladestation einsetzen!

Prüfung des Sicherungsstiftes am Gürtelclip notwendig.

Der P8GR zeigt “Contact Service” nach einem Update an!

Zeigt der P8GR nach einem Update “Contact service” an, handelt es sich vermutlich nicht um ein schwerwiegendes Problem.  Das Endgerät muss wieder bereitgestellt werden. Das Update ist vermutlich richtig auf dem Pager, nur der Pager konnte das Ergebnis nicht an den HomeClient zurückgeben.

Wir konnten das Problem bisher immer durch das erneute Synchronisieren des P8GRs beheben.

Mögliche Lösung vor Ort am HomeClient: Bei angeschlossenem P8GR (nach dessen Neustart, Akku entfernen und wieder einsetzen) im HomeClient unter dem Menü Befehle den Punkt “Aufgaben überprüfen und synchronisieren” ausführen Oder über die Tastenkombination “Strg+4”.

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehren der Stadt Hirschhorn, gerne direkter Anruf bei den Fachverantwortlichen falls nicht vor Ort.

Für Organisationsfremde, eine weitere Möglichkeit über das RemoteUI …

Am Pager den Akku entfernen, im RemoteUI (durch den Fachverantwortlichen) das Endgerät auswählen den Punkt “Endgerät wieder bereitstellen” wählen, Akku wieder in den P8GR und an den HomeClient anschließen. Die Synchronisierung dauert 3-5 Minuten. Danach sollte der P8GR wieder wie gewohnt funktionieren.

 

 

Falsches Einsetzen des P8GR in die Heimladestation!

Der Pager ist immer waagerecht einzusetzen, andernfalls bricht der Antennenkontakt ab. Dann hat der P8GR in der Heimladestation keinen Empfang mehr. Ist hier ein Defekt eingetreten, bitte das Supportformular benutzen.

Ich habe mehrere Alarme auf dem P8GR für einen Einsatz!

In der aktuellen Phase der Umstellung auf die digitale Alarmierung kann es bei Funktionsträgern der Feuerwehr am P8GR dazu kommen, dass zwei Alarme zu einem Einsatz signalisiert werden. Dies kommt derzeit noch durch die parallele Alarmierung und sollte nach dem Abschluss mit dem neuen Alarmplan nicht mehr auftreten.

Ich sehe eine Antenne in eckiger Klammer und ein offenes Schloss im Display!

Achtung: Es gibt eine „Falle“, der P8GR zeigt regulär Funkversorgung an, kann aber nicht alarmiert werden, weil vielleicht die Basisstation keine Verbindung mehr zum DXT hat und somit autark arbeitet. Die Drahtgebundene Anbindung der TBS ist ggf. unterbrochen. (Oder ein andere Fehler ist aufgetreten)

Der Benutzer kann diesen Zustand nur durch zwei Symbole in der oberen Statusleiste des Pagers erkennen: Eine Antenne in eckigen Klammern und ein aufgeschlossenes Schloss.

Die Antenne in Klammern ist leider nicht in der Bedienungsanleitung zu sehen, das aufgeschlossene Schloss weist auf die unverschlüsselte Luftschnittstelle hin (letztes Symbol in der Anleitung).

Ist dies der Fall, bitte eine Supportmeldung mit Standort und Uhrzeit senden, am besten ein Bild des Displays.

 

Workaround und zusätzliche Information für die Fachverantwortlichen:

Nehmen wir an, es sind ein paar Pager ordnungsgemäß in einer TBS eingebucht und Bodo mit dem Bagger rückt an.

In dem Moment, wo die Zelle in den Rückfallmodus geht, versuchen die Pager kurzzeitig eine andere TBS mit Netzanbindung zu finden und sich dort einzubuchen.

Einige werden es vielleicht schaffen, wenn sie zu diesem Zeitpunkt eine verwertbare Nachbarzelle sehen, andere wiederum nicht.

Die Pager, die es nicht beim ersten Versuch schafften, bleiben definitiv in der Rückfallzelle gefangen und sind nicht alarmierbar.

Dieses Verhalten liegt in der Firmwareversion 7.82-0/1 und wird von Airbus hoffentlich mit dem nächsten Release behoben (sie müssen es machen, sonst bekommen sie die Firmware nach den IoP-Richtlinien nicht mehr zertifiziert).

Die einzige und auch von Airbus empfohlene Maßnahme ist derzeit, in der Konfiguration den Parameter „Teilnehmereinstellungen/Klasse-1-Registrierung deaktivieren“ auf deaktiviert zu stellen.

Dann meidet der Pager alle Rückfallzellen (da sie sich zwangsläufig im unverschlüsselten Modus befinden).

Erst dann kann der Benutzer sicher sein, dass wenn sein Name auf dem Display steht, er auch alarmierbar ist.

Für die Feuerwehren der Stadt Hirschhorn wurde die Konfiguration bereits auf die Pager verteilt.

Kann ich den P8GR zerlegen, auseinanderbauen?

Nein! Das eigenständige Zerlegen des P8GR ist ausdrücklich untersagt! Selbst bei dem Versuch der eigenmächtigen Zerlegung des P8GR erlischt die Garantie, sowie Gewährleistung. Für Reparaturaufträge sowie Supportmeldungen steht ein entsprechendes Formular zur Verfügung. Wer durch eine eigenmächtige Zerlegung des P8GR eine vorzeitige Löschung der Garantie und Gewährleistung verursacht, trägt die Kosten einer Neuanschaffung.

Für den Fall, dass ein P8GR tatsächlich defekt ist und repariert werden muss, stehen Ersatzgeräte für die direkte Ausgabe bereit!

Mal geht das Display bei Alarmen an und mal nicht?

Seit der Firmware 7-82-0_008 & 7-82-1_008 ist dies bekannt.

Bei CallOuts (Alarmen) geht das Display kurz an, dann wieder aus. Blinkt nicht, bleibt nicht an. Obwohl dies konfiguriert ist. Dies Betrifft den Pager im Standby Modus mit aktiver Tastatursperre. Ist der Pager in der Heimladestation oder am Ladegerät angeschlossen bleibt das Display, wie konfiguriert, an. Ebenso im Standbymodus ohne aktive Tastensperren. Dafür ist bereits ein Ticket beim Hersteller eröffnet worden.

Mein Gürtelclip ist abgebrochen!

Kein Problem, das passiert! Es steht eine Anzahl an Ersatzclips zur Verfügung. Bitte eine Supportmeldung senden.

Mein P8GR schaltet sich einfach aus!

Der P8GR schaltet sich einfach mal aus, obwohl der Akku geladen ist und noch genügend Energie lt. Anzeige hat?

Welches P8GR-Cover (Schutzhülle) wird verwendet, liegen metallische Knöpfe an der Kontaktleiste des P8GRs an?

Ist dies nicht der Fall, kann die Ursache der Akku sein. Bitte nutze dazu das Supportformular um den Akku zu tauschen.

Meine Schutz- bzw. Tragetasche ist defekt!

Die Qualität der mitgelieferten Schutz- bzw. Tragetasche des P8GR lässt etwas zu wünschen übrig. Die Trageriemen sind nicht stabil, scheuern durch oder die Lasche reist an den Nieten ab. In diesem Fall bitte eine Supportmeldung senden. Bei berechtigtem Bedarf kann auf eine andere, stabilere Voll-Ledertasche gewechselt werden. Dies bedarf der Zustimmung der jeweiligen Wehrführung.

P8GR gibt keinen Ton mehr von sich!

Wenn der P8GR keinen Ton mehr von sich gibt, handelt es sich vermutlich um ein bekanntes Problem. Der Lautsprecher ist defekt. Einige dieser Defekte hatten wir bereits in der Vergangenheit und wurden auf Garantie repariert. Bitte dafür eine Supportmeldung senden.

P8GR löst nicht aus, alarmiert nicht!

Hätte der P8GR denn auslösen müssen? Ist eine Subadresse alarmiert worden, welche auf dem P8GR konfiguriert ist oder wurde eine spezielle Subadresse alarmiert die nicht jede Einsatzkraft auf dem P8GR programmiert hat? Hatte der P8GR zum Zeitpunkt des CallOuts Empfang? Ist der Standort des P8GR während des CallOuts für schlechten Empfang bekannt?

„Neustart nach einem Update“

Es ist sehr wichtig, den Akku konsequent nach einem Update am Home-Client kurz zu entfernen, dass reine „Neustarten“ bringt oft nichts, insbesondere wenn Gruppenfilter und/oder Subadressen neu programmiert wurden.

Wenn nur neu gestartet wird, sind die meisten Pager nur über eine ISSI-Alarmierung auszulösen, nicht aber über eine Gruppenalarmierung!

Sollte die Vermutung bestehen, dass der P8GR technisch nicht richtig funktioniert, bitte umgehend das Supportformular benutzen. Der Digitalfunkbeauftragte kann den P8GR direkt auslösen. Dies kann über die ISSI Nummer geschehen oder über das eigens eingerichtete Funkwerkstatt-Profil auf dem P8GR. Schaltung des Benutzerprofil 4 auf dem P8GR nur nach Weisung!

Was bedeutet die Meldung „Gruppeneigenschaft geändert“ auf dem Display?

Diese Meldung erscheint, wenn man den Alarmierungsbereich verlässt oder wieder betritt. Wenn die erste Meldung nicht quittiert wird, dann erscheint „Mehrere Grp.-eingenschaften geändert”.

“Akku geladen” Meldung!

Wenn der Akku voll ist, leuchtet der Pager kurz auf. Er macht dabei aber keinen Ton. Der Ton wurde aus der Konfiguration entfernt, da dieser bei vielen Einsatzkräften in der Nacht für unnötig empfunden wurde.

P8GR - Organisatorische Fragen

Darf ein P8GR bei Urlaub oder temporärer Abwesenheit an andere Kameradinnen / Kameraden weitergegeben werden?

Nein, da der P8GR und die BOS-Karte sowie die Homestation jedem Mitglied persönlich zugeordnet sind, daher muss jede Rückgabe, Neuausgabe oder temporäre Überlassung durch den Digitalfunkbeauftragten dokumentiert und im System geändert werden. Die BOS-Karte wird über den Digitalfunkbeauftragten dem jeweiligen Endanwender (Vor- und Nachname des Kameraden) zugeordnet. Der Servicepoint des Kreises hat die Option die BOS-Karte aus der Ferne zu sperren, dann ist das weitergegebene oder auch verlorene Gerät unbrauchbar. Dies wird zum Beispiel nach einer Verlustmeldung umgehend durchgeführt.

Der Alarmtext (Callout)

Es erscheint die alarmierte Einheit, das Alarmstichwort und ggf. der Einsatzort. Der Text ist auf 100 Zeichen begrenzt.

Führt der P8GR eine automatische Rückmeldung durch?

Der Pager ist technisch in der Lage bei nicht beantworten automatisch eine Rückmeldung zu senden. Aktuell ist diese Funktion jedoch noch nicht programmiert.

Gibt es ein Training für den P8GR?

Ja, es gibt ein web-basiertes Training.

Virtuelles Training für den P8GR 

Gibt es eine Gewährleistung bei den P8GR?

Die Gewährleistung beträgt drei Jahre. Enddatum ist bei den Digitalfunkbeauftragten zu erfragen. Im Bedarfsfall werden auch Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Hersteller durchgesetzt.

Gibt es eine P8GR Simulation zum Testen?

Ja, es gibt einen webbasierenden Testpager.

https://p8gr.tetrasim.com/ 

Gibt es Ersatz- P8GR?

Ja, für den Fall, dass ein P8GR tatsächlich defekt ist und repariert werden muss, stehen Ersatzgeräte für die direkte Ausgabe bereit! Für den defekten, reparaturbedürftigen P8GR bitte eine Supportmeldung eröffnen.

Gibt es Funktionsproben für die P8GR?

Ja, parallel zu den Probealarmen der analogen Melder gibt es eine Probealarmierung der digitalen Melder. Die Probealarmierung der digitalen Melder findet jeden ersten Dienstag im Monat statt. Darüber hinaus kann der Digitalfunkbeauftrage auch gezielt P8GR und Subgruppen bei Bedarf auslösen. Der Probealarm der Leitstelle geht aktuell nur auf die GSSI, ob die Subgruppen richtig auslösen kann mit der Funktionsprobe der Leitstelle nicht geprüft werden.

Gibt es taktische Alarmgruppen für zum Beispiel AGTs?

Technisch ist es möglich Alarmgruppen für AGTs, Gruppenführer u.a. zu nutzen. Hierfür stehen für jede Wehr zahlreiche Alarmgruppen (Subadressen) zur Verfügung. Einige sind bereits auch eingeführt.

Für die Feuerwehren der Stadt Hirschhorn am Neckar gibt es folgende Alarmgruppen (Subadressen), die Zuteilung der einzelnen Einsatzkräfte zu den Subgruppen kann über die Wehrführung erfragt werden.

Kann ein Einsatzabbruch an den P8GR gesendet werden?

Der Tetra-Alarm (Callout) unterscheidet verschiedene Schweregrade der Alarmnachricht. Grundsätzlich ist dies möglich, der Text auf dem P8GR sollte daher bei jedem CallOut richtig gelesen werden.

Kann ich den P8GR zerlegen, auseinanderbauen?

Nein! Das eigenständige Zerlegen des P8GR ist ausdrücklich untersagt! Selbst bei dem Versuch der eigenmächtigen Zerlegung des P8GR erlischt die Garantie, sowie Gewährleistung. Für Reparaturaufträge sowie Supportmeldungen steht ein entsprechendes Formular zur Verfügung. Wer durch eine eigenmächtige Zerlegung des P8GR eine vorzeitige Löschung der Garantie und Gewährleistung verursacht, trägt die Kosten einer Neuanschaffung.

Für den Fall, dass ein P8GR tatsächlich defekt ist und repariert werden muss, stehen Ersatzgeräte für die direkte Ausgabe bereit!

Können mit dem HomeClient mehrere P8GR gleichzeitig aktualisiert werden?

Ja, es besteht die Möglichkeit mehrere P8GR gleichzeitig upzudaten. Die Begrenzung liegt hier an der Hardware, also dem PC mit dessen verfügbaren USB Ports. Dafür müssen zuvor alle dafür genutzten COM-Ports im HomeClient angelegt sein.

Folgendes Vorgehen hat sich bewährt: Alle P8GR per USB an den PC anschließen, erst dann den HomeClient starten und die Aktualisierung abwarten. 

Was geschieht bei einem Defekt / Schaden / Verlust des P8GR?

Jeder Schaden oder Verlust ist sofort zu melden! Die Meldung erfolgt über die Ansprechpartner Digitalfunk in der Stadt Hirschhorn oder bevorzugt auch über das Supportformular. Bei Verlust ist es unverzüglich nötig, die BOS-Sicherheitskarte zu sperren.

Was ist der OPTA Code?

Neben der ISSI  spielt unter einsatztaktischen Gesichtspunkten die Operativ-taktische Adresse (OPTA) eine wichtige Rolle. Ähnlich wie beim Schema der FMS-Codierung, enthält auch die OPTA die Kennungen für das Bundesland (zweistellig), die Organisation (dreistellig), die Region (dreistellig), die eigentliche taktische Kennung des Fahrzeugs (achtstellig) sowie weitere fünf Stellen für Zusatzinformation (z.B. Unterscheidung Fahrzeug- und Handfunkgeräte). Im Gegensatz zur FMS-Codierung kommen keine Hexadezimalzahlen zur Anwendung, sondern es steht der komplette alphanumerische Zeichensatz zur Verfügung.

 

Was kostet ein P8GR?

Ein P8GR, ohne Zubehör, wird auf dem freien Markt derzeit für 698€ verkauft.

Für die Feuerwehren in Hessen besteht ein Rahmenvertrag, dieser beinhaltet div. Setpreise. Im Groben kostet den Bedarfsträger ein P8GR mit Heimladestation ca. 450 €.

Der private Kauf eines P8GR ist nicht möglich. Ohne die BOS-Sicherheitskarte und die Zuteilung zum Bedarfsträger ist das Gerät nutzlos.

Wie bekomme ich ein P8GR?

Ansprechpartner ist die Wehrführung. Grundsätzlich nur für aktive Mitglieder der Einsatzabteilung.

Wie komme ich an die Alarm Monitor Software?

https://www.securelandcommunications.com/alamolizenz-anfragen 

Wie zuverlässig sind die P8GR?

Die Pager haben sich seit der Einführung Q1/2017 als sehr zuverlässig erwiesen. Im direkten Vergleich haben die Pager ausgelöst, wo auch analoge FME Probleme hatten. Auch wenn die Pager an einigen Orten „kein Dienst“ signalisieren, heißt es nicht, dass dort die analogen Funkmeldeempfänger besser funktioniert hätten (dort wurde es nur nicht angezeigt). Durch die Anzeige hat man jedoch die Chance seinen Pager so zu positionieren, dass der Empfang gegeben ist. Zuhause wird grundsätzlich die Nutzung der Heimladestation empfohlen.

Wird nach der Ausgabe der P8GR nur noch digital alarmiert?

Die analoge Alarmierung bleibt nach der Ausgabe der Pager zunächst bestehen. Bisher ist noch kein Termin für die Abschaltung der analogen Alarmierung bekannt. Aber es kann schon jetzt voll auf die neue digitale Alarmierung gesetzt werden.

P8GR - Das Taqto RemoteUI

Das Taqto RemoteUI startet mit den UI Settings, URL und Port Anzeige!

Wenn das RemoteUI so startet und die Anmeldemaske die UI Settings anzeigt, besteht keine Internetverbindung. Es kann sein, dass der Server von Airbus aktuell nicht online ist (Störung) oder eben an dem RemoteUI ausführenden System keine Internetverbindung besteht. 

Wiederkehrendes Wartungsfenster des Taqto Servers beachten!

Zum sichern Betrieb des Servers ist ein TAQTO-Wartungsfenster eingeführt worden. Diese Wartung findet wöchentlich, parallel zum bestehenden Wartungsfenster des iTM-Systems, immer dienstags in der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr statt.  In diesem Zeitraum ist mit einer eingeschränkten Verfügbarkeit beider Systeme zu rechnen.

Das Taqto RemoteUI stellt sich auf englisch!

Wenn sich das RemoteUI beim Start auf englisch stellt, liegt ein nicht näher bekannter Umstand vor, der es erfordert den TaqtoUpdater.exe auszuführen und das betroffene System einmal zu restarten. Dies führte in 99% der Fälle zum Erfolg.

Symptom: Beim Start in der Anmeldemaske des Taqto RemoteUI steht bereits als Sprache “Englisch”, man kann dort über ein Auswahlfeld zwar “Deutsch” auswählen, sobald man jedoch auf Login, die richtigen Anmeldedaten vorausgesetzt, klickt, springt es auf “Englisch” und auch das Userinterface ist dann englisch. Nutzer berichten zuvor keine Änderung am System gemacht zu haben. “Gestern war noch alles ok”.

Alternativ, bei diesem Bild -> Es besteht keine Internetverbindung!

Taqto RemoteUI Version: HL39 3.0.0-1156

Der TaqtoUpdater findet die Installation nicht!

Die Software Taqto RemoteUI muss bereits in der aktuellen Version installiert worden sein. Das Taqto RemoteUI läuft nur noch unter 64Bit! Sind diese beiden Voraussetzungen da, läuft der TaqtoUpdater sauber durch.

Keine Verbindung zum Taqto Server trotz Internetverbindung!

Wenn das RemoteUI so startet und die Anmeldemaske die UI Settings anzeigt, besteht keine Verbindung zum Taqto Server. Wenn das ausführende System sicher eine Internetverbindung hat, (andere Websites können aufgerufen werden), kann es sein, dass der Server von Airbus aktuell nicht online ist (Störung) oder eben sich im Wartungsfenster befindet.

Wiederkehrendes Wartungsfenster des Taqto Servers beachten!

Zum sichern Betrieb des Servers ist ein TAQTO-Wartungsfenster eingeführt worden. Diese Wartung findet wöchentlich, parallel zum bestehenden Wartungsfenster des iTM-Systems, immer dienstags in der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr statt.  In diesem Zeitraum ist immer mit einer eingeschränkten Verfügbarkeit beider Systeme zu rechnen.

Digitalfunk - Abkürzungen und Begriffe

AS (Autorisierte Stelle des Landes Hessen)

Früher autorisierte Stelle des Landes Hessen, heute HPT.

Die Betriebsbereiche der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr im BOS Funk in Hessen wurden 2016 in einer Organisation, im Hessischen Polizeipräsidium für Technik (HPT), gebündelt. Weiterführende Informationen über den Digitalfunk finden sich auf den Internetseiten des HPT.

Die BOS- Sicherheitskarte

Ein wesentlicher Vorzug des Digitalfunks BOS basierend auf dem TETRA-Standard ist dessen Abhörsicherheit.

Der TETRA-Standard beinhaltet als Sicherheitsfunktion bereits eine Luftschnittstellenverschlüsselung. Diese schützt den Übertragungsabschnitt zwischen mobilem Endgerät und Basisstation, gewährleistet jedoch keinen Schutz für die dahinter liegende Netzinfrastruktur. Aus diesem Grund wird der Funkverkehr beim Digitalfunk BOS darüber hinaus durch den Einsatz einer sogenannten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wirksam geschützt.

Unabhängig von sämtlichen genutzten Übertragungswegen wird mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sichergestellt, dass der Informationsaustausch zwischen den Kommunikationspartnern im Digitalfunk BOS von Endgerät zu Endgerät verschlüsselt stattfindet.

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird mittels der BOS-Sicherheitskarte des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) umgesetzt. Auf den BOS-Sicherheitskarten sind unter anderem die Netzzugangsberechtigung und auch die Teilnehmeradresse abgelegt.

Die BOS-Sicherheitskarten werden in den Autorisierten Stellen der Länder beantragt. Die Autorisierten Stellen vergeben daraufhin die Teilnehmeradressen und leiten die Anträge mit den zugeteilten Adressen an uns weiter. Hier werden die Adressen nochmals geprüft und freigegeben. Anschließend wird das BSI mit der Erstellung der Karten beauftragt.

Die BOS-Karten dienen zur Identifikation des Teilnehmers im Netz und erlauben die Ver- und Entschlüsselung der Übertragung. Eine BOS Karte, sieht aus wie eine herkömmliche SIM Karte die man aus Mobiltelefonen kennt. Diese Karte befindet sich in jedem digitalen Funkgerät, also HRT, MRT, FRT sowie in den P8GR. Das Entfernen dieser Karten darf nur durch den Digitalfunkbeauftragten durchgeführt werden. Der Verlust oder Diebstahl eines Digitalfunkgerätes und/der P8GR muss sofort gemeldet werden.

Direct Mode Operation (DMO)

Steht keine Netzinfrastruktur zur Verfügung, ist auch zwischen zwei oder mehreren Funkgeräten eine Kommunikation möglich. Dieses Verfahren wird als Direct Mode bezeichnet. Im analogen BOS-Funk ist dies mit dem Einsatzstellenfunk über 2m-Handsprechfunkgeräte vergleichbar. Das Air Interface Direct Mode Operation ist als Funkschnittstelle Grundlage für die direkte Kommunikation zwischen Endgeräten ohne Zugriff auf das Netz. Um den Funkverkehr über DMO zu organisieren, übernimmt das erste Funkgerät, bei dem die Sprechtaste gedrückt wird, die Steuerung; es wird daher als Master bezeichnet. Alle nachfolgenden Geräte tragen dann die Bezeichnung Slave
Das Master-Funkgerät darf jedoch keine Frequenzen nutzen, die vom Funknetz verwendet werden, daher ist hier die Zuweisung gesonderter DMO-Frequenzen erforderlich, die vorab in den Funkgeräten eingestellt werden müssen.

HomeClient

Der HomeClient ist ein Programm zum Update der Pager. Hierfür wird der Pager an einen PC mit Internetanschluss angeschlossen. Die Synchronisation mit dem Server erfolgt (nach der Einrichtung) über das Programm HomeClient automatisch.

Homestation

Homestation ist die Bezeichnung für die Ladestation. Neben dem Laden des Pagers verfügt diese zudem über einen potentialfreien Kontakt sowie einen USB-Anschluss, der bei einem Alarm geschaltet wird. Durch eine zusätzliche Antenne an der Homestation wird die Empfangsleistung des Pagers verbessert.

HRT, FRT & MRT

Wesentliche Einsatzmittel des Digitalfunk BOS sind mobile Endgeräte und Einsatzleitstellen (taktisch-technische Betriebsstellen). Mobile Endgeräte sind im Digitalfunk BOS insbesondere Handsprechfunkgeräte (HRT) oder in Fahrzeuge eingebaute Funkgeräte (MRT) sowie aktive Alarmempfänger.

HRT (Handheld Radio Terminal)

MRT (Mobile Radio Terminal = Fahrzeugfunkgerät)

FRT (Fixed Radio Terminal = Stationäres Funkgerät/Funkstation)

LBD

Landesbetriebsstelle Digitalfunk. Zuständig für den Digitalfunk in Hessen.

Die Betriebsbereiche der polizeilichen und nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr im BOS Funk in Hessen wurden 2016 in einer Organisation, im Hessischen Polizeipräsidium für Technik (HPT), gebündelt. Weiterführende Informationen über den Digitalfunk finden sich auf den Internetseiten des HPT.

P8GR / Pager / DME

PG8R oder Pager oder DMS (Digitaler Meldeempfänger) ->  ist der vom Land Hessen ausgeschriebene und bestellte Pager für die aktive Tetraalarmierung . Der Hersteller ist die Firma Airbus – Defence & Space.

Der P8GR ist ein Pager zur Alarmierung der Einsatzkräfte. Zusätzlich bietet er die Möglichkeit zu sehen, wer erreicht wurde und wer für den Einsatz verfügbar ist. Die Zeiten, als  Einsatzkräfte alarmiert und dann nur auf das Beste hoffen konnten, sind vorbei. Man erhält zuverlässige Informationen darüber, wer verfügbar ist. Aktives TETRA-Paging ist viel mehr als nur ein Piepser! Es ist vielmehr ein Zwei-Wege-Pager.
Servicepoint des Kreises

Die Landesstelle BOS-Funk Hessen arbeitet mit insgesamt 26 Servicepoints (SP) der nichtpolizeilichen und acht Servicepoints der polizeilichen Gefahrenabwehr eng und konstruktiv zusammen. Ein Servicepoint ist insbesondere für das allgemeine Endgerätemanagement und die Anwenderbetreuung in seinem Zuständigkeitsbereich sowie für den prozessorientierten Service und die Kommunikation von und zur Autorisierten Stelle Hessen verantwortlich. Hierzu zählen u. a. die Überwachung der Funkversorgung im eigenen Zuständigkeitsbereich, die Entgegennahme und Weiterleitung von Störungsmeldungen sowie die Datenpflege der Funkgeräte/Einsatzmittel im eigenen Leitstellensystem. Durch die Einführung der digitalen Alarmierung im nichtpolizeilichen Bereich wird sich die Anzahl der durch die Servicepoints zu betreuenden Endgeräte verdoppeln.

Die Servicepoints sind in Hessen bei den Polizeipräsidien in der Abteilung Zentrale Dienste bzw. im nichtpolizeilichen Bereich bei den Kreisverwaltungen und den kreisfreien Städten angesiedelt. Sie sind grundsätzlich während der normalen Bürozeiten erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten nimmt die zuständige Leitstelle des jeweiligen Bereiches die unaufschiebbaren Aufgaben in Vertretung wahr.

Die Servicepoints und Leitstellen werden vom 24/7-Schichtdienst und den Fachbereichen der Autorisierten Stelle regelmäßig über die aktuellen Betriebszustände, geplante Wartungsarbeiten und bevorstehende Updates sowie deren Auswirkungen informiert. Hierbei wird auch geprüft, ob diese Maßnahmen mit geplanten Einsatz-/Übungslagen kollidieren und ggfs. neu terminiert werden müssen.

Der Dienstweg: Digitalfunkbeauftragter der Stadt Hirschhorn -> Servicepoint des Kreises -> HPT (AS Hessen) -> BDBOS (Bund)

TETRA Netz

Stärken des Digitalfunks BOS
Der Digitalfunk BOS erfüllt wichtige operativ-taktische Anforderungen an eine moderne BOS-Kommunikation. Er zeichnet sich durch eine Vielzahl an technischen Leistungsmerkmalen aus, welche die Einsatzkräfte bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben unterstützen.

Ein gemeinsames Netz für alle BOS
Mit dem Digitalfunk BOS nutzen alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ein bundesweit einheitliches, flächendeckendes Netz. In der Praxis bedeutet dies, dass beispielsweise die Bundespolizei in Frankfurt am Main ebenso mit der Bundespolizei in Potsdam kommunizieren kann wie auch Polizeien der Länder, Feuerwehren, Rettungsdienste sowie weitere BOS-Funkberechtigte untereinander.

Gruppenkommunikation
Der wesentliche Vorteil des Digitalfunks BOS gegenüber kommerziellen Mobilfunknetzen ist die Gruppenkommunikation. Mit dieser Funktion wird ein Funkspruch an alle Teilnehmer/-innen einer definierten Gruppe gleichzeitig übersendet. Darüber hinaus können die Einsatzkräfte je nach Einsatzlage zentral gesteuert und BOS-übergreifend in Funkrufgruppen zusammengeschaltet werden. Dies vereinfacht insbesondere die Durchführung anspruchsvoller und komplexer Einsatzszenarien unter Beteiligung verschiedener BOS.

Einzelkommunikation
Da jedes digitale Gerät über eine individuelle Adresse verfügt, können Funkgespräche auch gezielt zwischen einzelnen Teilnehmer/-innen geführt werden, ohne dass weitere Personen mithören können.

Abhörsicherheit
Der TETRA-Standard beinhaltet als Sicherheitsfunktion bereits eine Funkschnittstellenverschlüsselung. Diese schützt den Übertragungsabschnitt zwischen mobilem Endgerät und Basisstation, gewährleistet jedoch keinen Schutz für die dahinter liegende Netzinfrastruktur. Aus diesem Grund wird der Funkverkehr beim Digitalfunk BOS zusätzlich durch den Einsatz einer speziellen Software verschlüsselt, die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Die Kommunikation ist so auf der gesamten Strecke vom sendenden Endgerät über das Netz bis zum Endgerät, das den Funkspruch empfängt, verschlüsselt. Hierdurch wird der Funkverkehr vor dem Abhören durch Unbefugte oder der Manipulation durch Dritte geschützt.

Hohe Verfügbarkeit
Für die Einsatzkräfte der BOS ist es besonders wichtig, dass ihre Funkrufe immer ankommen. Dank seiner spezifischen Netzarchitektur ist der Digitalfunk BOS hochverfügbar. Er gewährleistet, unabhängig von den kommerziellen Mobilfunknetzen, eine verlässliche Kommunikation ausschließlich für die Einsatzkräfte der BOS. Diese Eigenständigkeit des BOS-Digitalfunknetzes stellt sicher, dass auch bei einem besonders hohen Gesprächsaufkommen eine verlässliche Kommunikation der Einsatzkräfte gewährleistet bleibt. Dies ist insbesondere bei Großschadenslagen oder Massenveranstaltungen von großer Bedeutung.

Hohe Sprachqualität
Zudem zeichnet sich der Digitalfunk BOS durch eine gute Sprachqualität aus, da Umgebungslärm bei der Sprachübertragung herausgefiltert wird. Auch Motorengeräusche von Fahrzeugen und Generatoren in einem Einsatz werden auf diese Weise zum Beispiel unterdrückt.

Datenübertragung
Neben der sicheren, hochverfügbaren Sprachkommunikation realisiert das BOS-Digitalfunknetz eine schmalbandige Datenkommunikation. Sie ermöglicht beispielsweise die Alarmierung von Einsatzkräften der Feuerwehren. Durch die GPS-basierte Fahrzeug- und Personenortung können Anfahrtswege optimiert werden. Auch der Versand von Statusmeldungen ermöglicht eine effektive Koordination der Einsatzkräfte, besonders an großen und unübersichtlichen Einsatzstellen. Der Versand von Kurznachrichten vereinfacht und beschleunigt die Abwicklung von Einsatzaufträgen.

Notruftaste
Die Digitalfunkgeräte sind mit einer Notruftaste ausgestattet, deren Betätigung eine direkte Sprechverbindung mit Vorrang vor allen anderen Teilnehmenden aufbaut. Dieser Notruf wird, je nach Konfiguration, an die zuständige Stelle oder in die jeweilige Gruppe durchgestellt. Hierbei wird automatisch auch die aktuelle oder letzte bekannte GPS-Position übermittelt. In Not geratene Einsatzkräfte können dadurch schnell lokalisiert werden.

Trunked Mode Operation (TMO)

Der Trunked Mode stellt Funkverbindungen zwischen zwei oder mehr Teilnehmern unter Nutzung der Netzinfrastruktur her. Dies ist die Standardbetriebsart eines Bündelfunknetzes und auch bei GSM. Im analogen BOS-Funk ist dies mit der Kommunikation zwischen Fahrzeugen und Leitstelle über ein Gleichwellenfunknetz vergleichbar. Grundlage für TMO ist das Air Interface (AI) als Systemfunkschnittstelle. Das standardisierte AI ist Grundlage für für die Kommunikation der Endgeräte mit der festen Netzinfrastruktur.

 

Was ist der OPTA Code?

Neben der ISSI  spielt unter einsatztaktischen Gesichtspunkten die Operativ-taktische Adresse (OPTA) eine wichtige Rolle. Ähnlich wie beim Schema der FMS-Codierung, enthält auch die OPTA die Kennungen für das Bundesland (zweistellig), die Organisation (dreistellig), die Region (dreistellig), die eigentliche taktische Kennung des Fahrzeugs (achtstellig) sowie weitere fünf Stellen für Zusatzinformation (z.B. Unterscheidung Fahrzeug- und Handfunkgeräte). Im Gegensatz zur FMS-Codierung kommen keine Hexadezimalzahlen zur Anwendung, sondern es steht der komplette alphanumerische Zeichensatz zur Verfügung.

 

Was ist Taqto RemoteUI?

Das Taqto RemoteUI ist eine Client-Server-Anwendung zum Programmieren der Airbus P8GR.

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